Das Maryvale EfW-Projekt erreicht einen wichtigen Meilenstein, da sich globale Engineering-Partner angeschlossen haben

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Das Maryvale EfW-Projektkonsortium hat einen monumentalen Ingenieurdienstleistungsvertrag unterzeichnet und damit Australiens erste große Energie-aus-Abfall-Anlage in die Realität umgesetzt. Der Deal bringt den weltweiten Bauführer Cobra und Technologieexperten zusammen Babcock & Wilcox an Bord, um die innovative Anlage auszuliefern Victorias Latrobe Valley.

Die Gewinnung der richtigen Technologie- und Engineering-Partner war von entscheidender Bedeutung. Projektleiter Chris Nagaura erklärte: „Cobra und Babcock & Wilcox bringen erstklassige Bau- und Technologiekompetenz mit.“ Gemeinsam bilden sie ein globales Dreamteam, das Abfall in saubere Energie umwandeln kann.

Wie wird also alles zusammenpassen?

Das spanische Infrastruktur-Schwergewicht Cobra wird die entscheidenden Vorarbeiten für Technik und Design übernehmen. Ihr Aufgabenbereich umfasst sogar die Untersuchung des Potenzials zur Kapazitätserweiterung für die Verarbeitung von bis zu 375,000 Tonnen Hausmüll pro Jahr. Das ist eine Menge Müll, der von Mülldeponien ferngehalten wird!

Cobra wird ab Anfang nächsten Jahres auch die ersten geotechnischen Arbeiten und die Standortvorbereitungen beaufsichtigen. Ziel ist es, innerhalb von 12 Monaten detaillierte Kostenkalkulationen und Pläne zur Verfügung zu haben, um die Finanzierung abschließen zu können.

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Wegweisende Vereinbarung bringt Maryvale EfW-Projekt in Richtung Bau

Wenn es um die überaus wichtige Kerntechnologie für die Anlage in Maryvale geht, führte das Konsortium eine internationale Suche durch, um die beste zu finden. Die Wahl? Das amerikanische Unternehmen Babcock & Wilcox ist ein weltweit führender Anbieter von Energy-from-Waste-Lösungen.

Mit über 500 erfolgreichen Installationen, darunter die legendäre Skipistenanlage Copenhill in Kopenhagen, haben Babcock & Wilcox ihr Können unter Beweis gestellt. Sie werden die speziellen Ofen-, Kessel- und Emissionskontrollgeräte bereitstellen, die für die Umwandlung von Abfällen in Strom für Tausende von Haushalten erforderlich sind.

Die Latrobe Valley-Gemeinde kann sicher sein, dass beim Maryvale-Projekt Nachhaltigkeit an erster Stelle steht. Babcock & Wilcox sind Meister darin, die Energieausbeute zu maximieren und gleichzeitig strenge Umweltstandards einzuhalten.

Abgerundet wird das globale Brain Trust durch das führende Umweltdienstleistungsunternehmen Veolia. Sobald die Bauarbeiten abgeschlossen sind, wird Veolia den Betrieb und die Wartung der Anlage übernehmen. Für die Einheimischen bedeutet das ein beruhigendes Gefühl.

Veolia verwaltet weltweit bereits erfolgreich 65 Energy-to-Waste-Anlagen. Dank ihrer herausragenden Erfolgsbilanz sind die Zuverlässigkeit und Leistung des Maryvale-Projekts in sicheren Händen. Das Konsortium führte einen umfassenden Auswahlprozess durch und Veolia war den Alternativen um Längen voraus.

Wie geht es mit dem Projekt EfW weiter?

Nachdem nun die wichtigsten Partner feststehen, kann sich das Maryvale Energy from Waste-Projekt auf die endgültige Budgetierung, die Sicherung der Finanzierung und die Vorbereitung des Standorts für den Baubeginn im Jahr 2024 konzentrieren.

Es ist ein aufregender Meilenstein für ein Projekt, das verspricht, der Zukunft des Latrobe Valley neuen Schwung zu verleihen. Neben der Schaffung von 500 lokalen Bauarbeitsplätzen passt der Betrieb dieser hochmodernen Müllverbrennungsanlage perfekt zu den Stärken und Fähigkeiten der Region. Ganz zu schweigen davon, dass jährlich fast 400,000 Mülltonnen von Mülldeponien ferngehalten werden!

Die Menschen hinter dem Maryvale EfW-Projekt haben gezeigt, wie wichtig es ist, global zu denken, aber lokal zu handeln. Indem sie internationales Fachwissen mit der Unterstützung der Gemeinschaft kombinieren, verwandeln sie die Bedürfnisse des Tals in Chancen. Die Maryvale Energy from Waste-Anlage könnte dank ihrer erstklassigen Fundamente Australien bald als Vorbild für bewährte Nachhaltigkeitspraktiken vorangehen.