Lhyfe stellt 800-MW-Wasserstoffprojekt auf Deutsch vor

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Am Donnerstag, Französischer Entwickler von grünem Wasserstoff Lhyfe stellte Pläne für ein 800-MW-Elektrolyseprojekt in Lubmin im deutschen Küstenstaat Mecklenburg-Vorpommern vor. Neben dem 70-MW-Projekt in Sarre wird dieses 800-MW-Projekt das größte jemals in der Region gebaute Kraftwerk sein.

Das Projekt wird strategisch in der Nähe des künftigen deutschen Wasserstoffrückgrats liegen und ab 330 eine Produktionskapazität von 2029 Tonnen grünem Wasserstoff pro Tag haben.

Lhyfe betonte, dass das Unternehmen in den letzten zwei Jahren über 3.8 GW an Elektrolyseprojekten entwickelt hat, was über 37 % seines Portfolios ausmacht, und dass sich dieses aktuelle Projekt in der Nähe der künftigen Wasserstofftransportinfrastruktur in Europa befindet. Dies folgt auf die Ankündigung der Bundesregierung, einen landesweiten Aufbau eines zentralen Wasserstoffnetzes zu planen.

Ein Teil der Backbone-Entwicklungsstrategie von Lhyfe besteht darin, dass diese Anlage in das deutsche Kernwasserstoffpipelinenetz eingespeist wird. Das Projekt wird Zugang zur Offshore-Windenergie haben, da es in einem stillgelegten Kernkraftwerk errichtet werden soll. Unterstützt wird dies durch Strom aus einem 50-Hertz-Umspannwerk in Lubmin

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Um sowohl das Rückgrat des Unternehmens als auch die deutsche Entwicklungsstrategie für grünen Wasserstoff zu unterstützen, wird das Werk Lubmin mehr grünen Wasserstoff nutzen, um die Abhängigkeit von importierten fossilen Brennstoffen zu verringern. Dies wurde durch die jüngste Ankündigung der Regierung bestätigt, schätzungsweise 20 Milliarden Euro zu investieren. Mit dieser Investition soll der Aufbau eines 9700 Kilometer langen Pipelinenetzes zum Transport von Wasserstoff innerhalb Deutschlands und seiner Nachbarn unterstützt werden.

Neben der Massen- und Vor-Ort-Strategie besteht die Backbone-Strategie von Lhyfe darin, einige seiner grünen Wasserstoffproduktionseinheiten an Standorten zu positionieren, die speziell aufgrund ihrer Nähe zum künftigen europäischen Wasserstoff-Backbone ausgewählt wurden, um so einen großen Teil seiner Kunden über diese Infrastrukturen bedienen zu können einmal eingesetzt.

Für das Projekt stehen nun finanzielle Investitionsentscheidungen, Baugenehmigungen und Betriebsgenehmigungen der relevanten Interessengruppen an.