Sonangol und CNCEC legen den Grundstein für den Bau der Lobito-Raffinerie

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Angola, über seine staatliche Ölgesellschaft Sonangol, hat den Bau der Lobito-Raffinerie in Zusammenarbeit mit der China National Chemical Engineering Company (CNCEC) initiiert.

Die Lobito-Raffinerie wird mit geschätzten Investitionskosten von rund 6 Milliarden US-Dollar über eine tägliche Produktionskapazität von 200,000 Barrel leichter und hochwertiger Erdölprodukte verfügen. Obwohl Angola ein bedeutender Ölproduzent ist, ist es derzeit stark auf Importe angewiesen und gibt jährlich fast 2 Milliarden US-Dollar für den Import von Erdölprodukten aus. Es wird erwartet, dass die neue Anlage Angolas riesige ungenutzte Rohölreserven von rund 9 Milliarden Barrel erschließen und so dazu beitragen wird, die Abhängigkeit des Landes von importiertem Benzin und Öl zu verringern.

Die Lobito-Raffinerie liegt strategisch günstig in der Nähe der 1,000 Meilen langen Atlantikküste Angolas und wird Rohöl von Offshore-Plattformen beziehen und es in Erdölprodukte für den Inlandsverbrauch und den Export in Nachbarländer umwandeln. Es wird erwartet, dass die Raffinerie Erdölprodukte an die Republik Kongo und Sambia liefern wird, was das regionale Wirtschaftswachstum fördert und den COXNUMX-Fußabdruck verringert, der mit dem Kraftstoffferntransport in Südzentralafrika verbunden ist.

Betriebstermin für Lobito-Raffinerie festgelegt

Diese neue Erdölverarbeitungsanlage, die bis 2025 in Betrieb gehen soll, zielt darauf ab, die Rohölproduktion Angolas zu steigern und seine Abhängigkeit von Energieimporten zu verringern. Dieses Projekt ist Teil der umfassenderen wirtschaftlichen Entwicklungsstrategie Angolas, da das Land versucht, aus seinen bedeutenden Ölreserven Kapital zu schlagen. Sonangol ist gleichzeitig an anderen großen Raffinerieprojekten beteiligt, darunter eines in Soyo, das bis zu 100,000 Barrel Rohöl pro Tag produzieren kann, und ein weiteres in Cabinda, das täglich 60,000 Barrel raffiniertes Öl destillieren soll.

Darüber hinaus gibt es Pläne, bis 2026 einen Teil des Eigenkapitals von Sonangol zu privatisieren, was eine deutliche Veränderung in der Eigentümerstruktur des staatlichen Energieunternehmens bedeuten würde. Da sich Angola als wichtiger Akteur auf dem globalen Energiemarkt positioniert, wird erwartet, dass diese Initiativen zur Stabilität und zum Wachstum der Wirtschaft des Landes beitragen.

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