Die Grundsteinlegung für den Bau eines Jugendfreizeitzentrums in Barawe, Somalia, beginnt

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Die Grundarbeiten für den Bau eines Jugendfreizeitzentrums in Barawe, Somalia, wurden begonnen. Die Arbeiten werden von den Uganda People's Defence Forces (UPDF) durchgeführt, die derzeit unter dem Kommando der Uganda People's Defence Forces (UPDF) stehen Übergangsmission der Afrikanischen Union in Somalia (ATMIS).

Das Erholungszentrum ist 400 mal 300 Meter groß und liegt an der Küste des Indischen Ozeans. Es wird als Mehrzweckhalle dienen und Sportplätze, eine Bibliothek und Unterhaltungs- und Naturschutzzentren beherbergen. Darüber hinaus wird das Freizeitzentrum in Barawe die lokale Jugend stärken und Talente fördern.

Die Qualifizierung der Jugend hilft dabei, Unwissenheit zu bekämpfen, Entlassungen zu beseitigen und das Erbe zu bewahren. Sobald das Freizeitzentrum fertiggestellt ist, werden Beschäftigungsmöglichkeiten geschaffen.

ATMIS leistet unerschütterliche Unterstützung für den laufenden von Somalia geführten Friedens- und Stabilitätsprozess. Darüber hinaus fungiert ATMIS als Entwicklungspartner, um die zeitnahe Entwicklung und Umsetzung von Projekten zu unterstützen. Beispielsweise wird das Jugendfreizeitzentrum dazu beitragen, die Mentalität der Einheimischen zu ändern.

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Bedeutung des Jugendfreizeitzentrums in Barawe für die Friedensmission in Somalia

Da die jungen Menschen anfällig für die Rekrutierung durch Al-Shabaab sind, wird dieses Zentrum ihnen helfen, zwischen Gut und Böse zu unterscheiden. Insbesondere Sayid Ibrahim Adam, ein Bezirksingenieur, betonte die Bedeutung eines umfassenden Ansatzes für eine schnelle Umsetzung des Projekts.

Vor dem Zusammenbruch des Regimes von Mohamed Siad Barre diente der Freiheitsplatz Barawe, auf dem das Reaktionszentrum errichtet werden soll, als Wirtschaftszentrum. Es diente der Lagerung von Waren und Reisenden. Ende der 1990er Jahre übernahm dann die Al-Shabaab die Kontrolle darüber. Die Al-Shabaab machten die Freiheit zum Quadrat zu ihrer lukrativen Einnahmequelle – insbesondere für den Holzkohleexport in die Länder des Nahen Ostens.

Im Jahr 2014 eroberte die Mission der Afrikanischen Union in Somalia (AMISOM) den Sport zurück, indem sie alle Küstenstädte Somalias einnahm. Die somalische Bundesregierung verbot später das Holzkohlegeschäft. Der Bau des Erholungszentrums am ehemaligen Wirtschaftszentrum wird den somalischen Einheimischen neue Einblicke und ein neues Aufatmen verschaffen.