Studie zu ökologischen und sozialen Auswirkungen des Eisenbahnprojekts Malagarazi-Musongati-Gitega in Burundi abgeschlossen

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Die Umwelt- und Sozialverträglichkeitsstudie des Eisenbahnbauprojekts Malagarazi-Musongati-Gitega in Burundi ist abgeschlossen. Berichten zufolge wurde der Bericht veröffentlicht und ist auf der Website verfügbar Website der Afrikanischen Entwicklungsbank.

Dies ist die erste Phase des gemeinsamen Normalspurbahnprojekts Multinational – Tansania / Burundi / DR Kongo.

Die geplante Eisenbahnlinie erstreckt sich über etwa 126 km und führt durch drei Provinzen (Makamba, Rutana und Gitega). Darüber hinaus werden acht Gemeinden in Burundi passieren (Kayogoro, Bukemba, Giharo, Rutana, Musongati, Itaba, Makebuko und Gitega). Ziel dieser Eisenbahnlinie ist es, die Verkehrsinfrastruktur zu verbessern und die regionale Wirtschaftsintegration zu fördern. Darüber hinaus wird das Projekt die Entwicklung von Bergbau-, Industrie- und Landwirtschaftsgebieten in Burundi und Tansania erleichtern.

Die geschätzten Kosten des Projekts belaufen sich auf 1442.7 Millionen US-Dollar oder 11.45 Millionen US-Dollar pro Kilometer. Es wird erwartet, dass es sich hierbei um eine elektrifizierte Normalspurbahnstrecke (SGR) handelt. Darüber hinaus wird an der Grenze zwischen Burundi und Tansania eine multimodale Brücke gebaut.

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Bedeutung des Eisenbahnprojekts Malagarazi-Musongati-Gitega für die Volkswirtschaften von Burndi und Tansania

Wichtig ist, dass Tansania kürzlich mit aggressiven Vorstößen zur Modernisierung seiner Eisenbahninfrastruktur begonnen hat und seine veralteten regionalen Schienennetze erneuert. Beispielsweise schloss Tansania im Dezember 2022 einen Vertrag über 2.2 Milliarden US-Dollar mit China ab, der ein SGR-Gesamtnetz von 2,561 Kilometern vorsieht. Darüber hinaus wird die Hafenstadt Daressalam mit Binnenländern wie der Demokratischen Republik Kongo, Ruanda, Burundi und Uganda verbunden.

Die Leitungskosten belaufen sich auf 10.04 Milliarden US-Dollar. Wichtig ist, dass die Strecke nach ihrer Fertigstellung im Jahr 2026 das längste moderne Schienennetz in Afrika schaffen wird.

Ein Insight-Bericht des World Economic Forum aus dem Jahr 2023 mit dem Titel „AfCFTA: A New Era for Global Business and Investment in Africa“ prognostiziert, dass der größte Einzelmarkt der Welt die innerafrikanische Frachtnachfrage um 28 % steigern wird, was zu einer Nachfrage nach fast 2 Millionen Lkw und 100,000 Schienenfahrzeugen führen wird Waggons, 250 Flugzeuge und mehr als 100 Schiffe bis 2030.

„Die Erschließung des intraregionalen Handels wird die Nachfrage nach Logistik in die Höhe schnellen lassen, da immer mehr kleine und mittlere Unternehmen Logistikanbieter benötigen, um sich mit größeren Märkten zu verbinden“, heißt es in dem Bericht.