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Marokko entwickelt grünen Produktionssektor

Die Regierungen von Marokko und Deutschland haben ein Abkommen über die Entwicklung des Sektors zur Erzeugung von grünem Wasserstoff im nordafrikanischen Land und die Einrichtung von Forschungs- und Investitionsprojekten zur Nutzung dieser ökologischen Energiequelle geschlossen. Der Vertrag wurde in Berlin vom marokkanischen Botschafter in Deutschland, Zohour Alaoui, und dem Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Gerd Müller, unterzeichnet.

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Zwei Projekte wurden bereits erwähnt. Die erste betrogene „Power-to-X“ wird sich auf die Produktion von grünem Wasserstoff konzentrieren und den Bau der ersten industriellen grünen Gasproduktionsanlage auf dem afrikanischen Kontinent umfassen. Vorgeschlagen von der Marokkanische Agentur für nachhaltige Energie (Masen)Die industrielle Wasserstoffanlage soll den Sektor der erneuerbaren Energien des nordafrikanischen Landes verändern und die Kohlendioxidemissionen um 100,000 Tonnen senken.

Das zweite Projekt betrifft die Einrichtung einer Forschungsplattform, den Wissenstransfer und die Stärkung der damit verbundenen Fähigkeiten. Es wird durch eine Partnerschaft mit der realisiert Forschungsinstitut für Solarenergie und neue Energien (IRESEN).

Deutsche nationale Wasserstoffstrategie

Diese Vereinbarung steht im Rahmen der „Deutschen Nationalen Wasserstoffstrategie“, die darauf abzielt, die Rahmenbedingungen für die Erzeugung und Nutzung von Wasserstoff zu verbessern, die erforderlichen Versorgungsstrukturen aufzubauen und wissenschaftliche Forschung und Innovation voranzutreiben.

Die Bundesregierung hat die Strategie am 10. Juni dieses Jahres verabschiedet und 9 Milliarden Euro bereitgestellt, um das Land zum führenden Anbieter moderner Wasserstofftechnologien zu machen. Diese Mittel umfassen 7 Mrd. EUR für die Förderung und Entwicklung von Wasserstofftechnologien in Deutschland und 2 Mrd. EUR für die Entwicklung internationaler Partnerschaften.

Marokko wird laut Gerd Müller als erstes Land von der internationalen Partnerschaftskomponente der Strategie profitieren.

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