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Kameruns KMU erhalten 5 Mio. USD für Wasser- und erneuerbare Energieprojekte

Drei kamerunische kleine und mittlere Unternehmen (KMU) haben von der Schweiz einen Zuschuss von 5 Mio. USD für die Umsetzung ihrer Projekte für Wasser und erneuerbare Energien erhalten.

Der kamerunische Minister für Wirtschaft, Planung und Landmanagement, Alamine Ousmane Mey, unterzeichnete in Anwesenheit des Schweizer Botschafters in Kamerun, Pietro Lazzeri, Finanzhilfevereinbarungen mit den Leitern dieser drei KMU.

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Zu den drei Unternehmen gehören Sawel Water Sanitation and Environment, Experience Incorporated Cameroon und Solar-Hydrowatt. Sie wurden nach einer Aufforderung zur Einreichung von Projekten ausgewählt, die im Rahmen des SVF im Jahr 2018 gestartet wurde. Jedes Unternehmen erhielt mehr als 1.6 Mio. USD.

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Projekt Details

Die Mittel für Sawel Water Sanitation and Environment, ein auf erneuerbare Energien spezialisiertes Unternehmen, werden den Bau von Wasserbohrlöchern und Solarpumpensystemen, Bewässerungs- und Viehbewässerungssystemen ermöglichen.

Die Finanzierung von Solar Hydrowatt, einem Unternehmen, das in der Dorfhydraulik tätig ist, wird zur Installation eines Hybridsystems in Fotetsa, einer Gruppe von Dörfern in der Gemeinde Dschang im Westen Kameruns, verwendet.

Das Hybridsystem wird eine Leistung von 120 kW in Wasserkraft und 15 kWp in Solarphotovoltaik haben und rund 1,500 Menschen Zugang zu Elektrizität bieten. Experience Incorporated Cameroon, eine auf Kartoffelproduktion spezialisierte Genossenschaft, wird ihre Finanzierung für ihre landwirtschaftlichen Projekte im Produktionsbecken von Santa, einer Gemeinde im Nordwesten, verwenden.

Kamerun ist zwar noch nicht auf dem richtigen Weg, um die Ziele der Millenniums-Entwicklungsziele (MDGs) für Wasser und sanitäre Anlagen zu erreichen, hat jedoch seit 1990 bemerkenswerte Fortschritte erzielt, und es muss noch viel mehr getan werden, um die Situation zu verbessern, insbesondere in ländlichen Gebieten.

Im Jahr 2006 hatten 70% der Bevölkerung Zugang zu sauberem Trinkwasser und die Abdeckung in städtischen Zentren beträgt 88%, was deutlich besser ist als die 47% in ländlichen Gebieten. Die rasche Verstädterung hat jedoch dazu geführt, dass die vorhandene Infrastruktur unzureichend ist und die Bewohner der Vorstädte auch keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser haben. Die Sanitärversorgung ist ebenfalls schlecht. In städtischen Gebieten haben nur 58% der Bevölkerung Zugang zu verbesserten sanitären Einrichtungen, und in ländlichen Gebieten liegt die Rate bei 42%

 

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