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Sechs Sicherheitsvorkehrungen für Baustellenrisiken

Baustellen sind anfälliger für Gefahren und Unfälle als jeder andere Arbeitsplatz. Den Arbeitern besteht immer die Gefahr von Pannen, insbesondere wenn keine angemessenen Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden. Zu den häufigsten Gefahren gehören versehentliche Stürze, Stromschläge, Einsturz von Bauwerken, Lichtbögen oder Explosionen.

Darüber hinaus ist die Unachtsamkeit der Arbeitnehmer beim Umgang mit persönlicher Schutzausrüstung eine der Hauptursachen. Bauarbeiter arbeiten oft mit vielen gefährlichen Werkzeugen und Maschinen, wodurch das Risiko tödlicher Verletzungen noch größer wird.

Das (BLS) US Bureau of Labor Statistics gibt an, dass allein im Jahr 2019 9.7 von 100 000 Arbeitern auf Baustellen schwer verletzt wurden. Gleichzeitig starben 1,061 im selben Jahr. Bauarbeiten gehören daher in den USA zu den gefährlichsten Berufen, so dass selbst die sorgfältigsten Arbeiter auf einer Baustelle Verletzungen zum Opfer fallen können.

Arbeitsschutzverwaltung (OSHA) erstellt Baustellenprotokolle. Sie arbeiten mit privaten Arbeitsschutzfachleuten zusammen und gehen die bisherigen Daten und aktuellen Beobachtungen durch, um Sicherheitsvorschriften zu erstellen und zu überarbeiten.

Hier sind einige Beispiele für Sicherheitstipps auf Baustellen, um das Risiko von Unfallverletzungen zu vermeiden und einen fehlerfreien Projektabschluss zu gewährleisten.

 

  1. Persönliche Schutzausrüstung

Es mag den Anschein haben, dass das Tragen von Schutzausrüstung auf Baustellen selbstverständlich ist. Viele Verletzungen entstehen jedoch durch das Fehlen von persönlicher Schutzausrüstung oder die Verwendung einer beschädigten. Kopfverletzungen gehören zu den häufigsten Gefahren auf Baustellen. Ingenieure, Designer und Architekten arbeiten daran, dass ihre entworfenen Gebäude sicher sind. Die meisten Verletzungen passieren jedoch während der Bauphase. Versehentliche Stürze, Herunterfallen von Gegenständen, niedrig hängende Gefahren, freiliegende Kabel und Stolpern sind häufig die Ursache für Kopfverletzungen.

Die meisten Arbeitnehmer haben die Angewohnheit, zu vernachlässigen Sicherheitstipps auf der Baustelle weil sie erfahren sind und keine PSA benötigen, um sie zu schützen. Fahrlässigkeit von Arbeitern ist auch eine der Hauptursachen für Todesfälle auf Baustellen.

Das Fehlen von PSA kann zu schweren Kopfverletzungen führen, von denen bekannt ist, dass sie Krampfanfälle, eingeschränkte Motorik, Gedächtnisverlust und in Extremsituationen den Tod verursachen. Daher müssen Baustellenarbeiter Schutzhelme tragen, die dem Aufprall eines Sturzes oder eines fallengelassenen Gegenstands standhalten.

Neben Kopfverletzungen besteht die Gefahr, dass Staub, Splitt, chemische Dämpfe in Augen und Mund gelangen. Daher sollte es Arbeitnehmern nicht erlaubt sein, ohne Schutzmasken an potenziell riskanten Projekten zu arbeiten und Schutzbrillen zu tragen.

  1. Ordnungsgemäße Verwendung der Baustellenausrüstung

Unachtsamkeit ist ein weiterer Schuldiger, der auf den Baustellen zu Pannen führt. Häufig kann die Verwendung falscher oder unsachgemäßer Baustellenausrüstung zu Verletzungen führen. Eine Leiter ist ein typisches Baustellengerät, das oft falsch gehandhabt oder in seiner beschädigten Form verwendet wird. Ein fehlendes Glied oder eine verbogene Schiene können zu einem tödlichen Sturz führen. Manchmal belasten Arbeiter die Leiter unachtsam mit mehr Gewicht, als sie aushalten kann.

Wenn die Leiter nicht den Anforderungen der Norm einen Meter entspricht, stellen Sie sicher, dass die Leiter an einer sicheren Stelle befestigt ist. Wichtig ist auch, dass die Leiter nicht beschädigt wird und gleichzeitig nicht zu nahe an einer Stromleitung platziert wird.

  1. Angemessene Gerätekonfiguration

Auf Baustellen kommt es oft vor, dass sich dort gefährliche Baumaterialien stapeln. Daher ist beim Aufstellen der Geräte unbedingt auf unebene Oberflächen zu achten. Wenn die Leiter in der Nähe eines Bereichs mit schwerem Schutt platziert wird, besteht eine höhere Sturzgefahr als auf einem ebenen Untergrund.

Laut OSHA verwenden jährlich mehr als 2.3 Millionen Arbeiter Gerüste; Sicherheitsfachleute achten daher verstärkt auf die Sicherheit von Gerüsten. Aber auch Gerüste sind ein wesentlicher Grund für die Stürze auf Baustellen. Durch unsachgemäße Aufstellung oder fehlerhafte Verbindungen besteht eine hohe Chance, dass Risiken durch Sorgfalt der Arbeiter vermieden werden können.

Zum Schutz vor Gerüsten sollte es häufig inspiziert werden und die Arbeiter sollten nicht mehr als das erforderliche Gewicht darauf legen.

Ebenso sollten Standards für den sicheren Transport von Gewichten auf dem Gerüst vorhanden sein. Darüber hinaus müssen Baustellen mit starren Geländer zum Schutz des Arbeiters für die Absturzsicherung durch Sicherheitsnetze oder persönliche Absturzsicherungssysteme sorgen.

  1. Pflege der Baustelle

Viele der Vorfälle auf den Baustellen ereignen sich, weil die Baustelle nicht richtig bewirtschaftet wird. Bauunternehmen können viele potenzielle Baustellenrisiken eliminieren, indem sie die Innenräume frei von baubedingtem Schmutz und Schutt halten.

So sind beispielsweise das Stolpern über Materialreste, das Einatmen in die mit verschütteten Chemikalien verunreinigte Luft häufig die Probleme der Arbeiter. Darüber hinaus kann eine verschmutzte Baustelle auch Schäden an den bei den Bauarbeiten verwendeten Maschinen und Geräten verursachen.

Die Baustelle muss über geeignete Staubschutzlösungen verfügen, um die Sicherheit der Arbeiter und der Ausrüstung zu gewährleisten. Darüber hinaus sollte ein separater Raum vorhanden sein, in dem während der Bauzeit ungenutztes Material und Maschinen aufbewahrt werden.

  1. Sicherer Einsatz von Kränen

Auf Großbaustellen ist der Einsatz von Kränen alltäglich. Die Anwesenheit von Kränen ist jedoch immer ein Risiko für die Benutzer und die Anlage. Der Missbrauch und die falsche Handhabung der Krane kann für die Arbeiter tödlich und für die Baustelle schädlich sein, da sie die Gebäudestruktur beeinträchtigen kann. Häufige Gefahren im Zusammenhang mit Kranen sind, dass Arbeiter von den Lasten des Krans getroffen werden und die Gefahr eines Stromschlags besteht, wenn die Leitung oder der Ausleger gegen eine Stromversorgung stößt.

Daher sind Vorkehrungen vor, nach und während des Kraneinsatzes selbstverständlich. Um eine mögliche Beschädigung durch den Kran auszuschließen, Umgebung und Funktion des Krans inspizieren, den Schwenkradius absperren und die Kranbenutzer entsprechend einweisen.

Stellen Sie immer sicher, dass die Last niemals über Arbeiter oder die Öffentlichkeit schwingt. Schließlich besteht auch nach der Überprüfung alles noch die Möglichkeit eines Schadens beim Kraneinsatz, daher sollte die Baustelle immer mit einem Katastrophenschutzplan und einem Rettungswagen in Bereitschaft vorbereitet werden.

  1. Sicheres Arbeiten im Schützengraben

Auf Baustellen wird oft in Gräben gearbeitet. Dies sind die Wege, die in verschiedenen Tiefen in den Boden gegraben werden. Der Boden in den Gräben kann sehr instabil sein und durch den Aufprall der darin verwendeten Werkzeuge zusammenbrechen.

Daher sind Bauarbeiter, die in einem Graben arbeiten, ständig Grabeneinbrüchen, Beerdigungen, Ersticken und oft dem Tod ausgesetzt. Diese Zusammenbrüche treten meistens ohne Vorwarnung auf. Es gibt also wenig, was Sie tun können, wenn es passiert.

Sicherheitsfachleute haben viel daran gearbeitet, die mit Gräben verbundenen Risiken zu eliminieren. Gemäß den Regeln dürfen Arbeiter nicht in einem ungeschützten Graben arbeiten. Wenn sie mehr als 20 Fuß tief gegraben werden, sollte ein professionell gestaltetes Schutzsystem vorhanden sein.

Außerdem sollten Notausgänge deutlich gekennzeichnet sein. Außerdem darf der Grabenwinkel nicht zu steil sein. Schließlich sollten alle Arbeiter, die in den Gräben arbeiten, geeignete Schutzausrüstung wie Schutzhelme zum Schutz vor herabfallenden Gegenständen tragen.

Fazit

Die genannten Baustellengefahren sind für die Bauarbeiter oft tödlich und für das Eigentum schädlich. Die Verwendung gefährlicher Maschinen, Chemikalien und Ausrüstung erfordert das Ergreifen geeigneter Sicherheitsmaßnahmen. Durch den Einsatz sicherer Maschinen und eine angemessene Schulung für den Einsatz der Maschinen vor Ort ist es möglich, das Verletzungsrisiko auf den Baustellen zu reduzieren. Die Sicherstellung der Schwachstellenfreiheit in der Baustellenpolitik von Bauprojekten steht bei Vertragsabschluss im Vordergrund.

Einige vorbeugende Maßnahmen und Schutztipps können viele potenzielle Gefahren auf der Baustelle verhindern. Darüber hinaus muss der Arbeitgeber auch sicherstellen, dass alle Sicherheitsmaßnahmen wie die ordnungsgemäße Verwendung der Baustellenausrüstung und die Einhaltung der persönlichen Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden.

Alle persönlichen Schutzausrüstungen und Baugeräte sollten vor ihrer Verwendung auf der Baustelle untersucht und überprüft werden.

 

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