Botswana und Südafrika verfolgen die Finanzierung der Mmamabula-Lephalale-Verbindung

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Die staatlichen Eisenbahnunternehmen Botswanas und Südafrikas verfolgen die Finanzierung der Mmamabula-Lephalale-Verbindung zwischen den beiden Ländern. Ziel der Eisenbahn ist der Transport verschiedener Güter, darunter auch Kohle.

Die Mmamabula-Lephalale-Verbindung erstreckt sich über 113 Kilometer (70 Meilen) und kann jährlich 24 Millionen Tonnen umschlagen. Es wird an etablierte Routen angeschlossen, die zur südafrikanischen Richards Bay und zum mosambikanischen Maputo-Hafen führen, die wichtige Exportterminals für Massenmineralien sind.

Die Interessenbekundung ergab, dass das Projekt Verbesserungen bestehender Einrichtungen wie des Mehrzweckterminals in Richards Bay umfassen wird, um die größeren Mengen aus Botswana abzuwickeln. Der Betrieb der Bahn wird als öffentlich-private Partnerschaft von verwaltet Transnet Freight Rail und Botswana Railways, ohne finanzielle Beiträge der beiden Regierungen.

Die Regierung Botswanas schätzt die Kohleressourcen auf über 200 Milliarden Tonnen, doch der Mangel an Schienenexportkapazitäten behindert das Wachstum der Industrie. Die beiden Kohlebergwerke des Landes sind in erster Linie auf LKW-Transporte in die Nachbarländer angewiesen. Südafrika ist für rund 80 % seiner Stromproduktion stark auf Kohle angewiesen, und Transnet steht aufgrund von Störungen durch Schäden und Diebstahl der Schieneninfrastruktur vor Herausforderungen.

Baukosten für die Verbindung Mmamabula-Lephalale

Staatliche Eisenbahnunternehmen schätzten, dass die Verbindung zwischen Mmamabula und Lephalale 3 Milliarden Pula (230 Millionen US-Dollar) kosten wird. Der Mitteilung zufolge wird die Finanzierung der Eisenbahnverbindung Mmamabula-Lephalale als kontinuierlicher Dienst ohne Zwischenstopps an der Grenze zwischen Südafrika und Botswana erfolgen. Es wird erwartet, dass die Eisenbahnverbindung nach ihrer Fertigstellung erhebliche sozioökonomische Vorteile mit sich bringt, einschließlich einer Verlagerung von der Straße auf die Schiene.

Der Sprecher von Transnet Freight, Bonginkosi Mabaso, erklärte, dass das Projekt trotz der weltweiten Zurückhaltung gegenüber Kohlefinanzierungen voraussichtlich nicht auf Finanzierungsschwierigkeiten stoßen werde. Er betonte, dass die Bahnverbindung als regionale Integrationsinitiative dient und neben Kohle auch verschiedene Güter transportieren wird, was auf ihr Potenzial für vielfältige wirtschaftliche Vorteile hinweist.

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