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Botschaftsgebäude der algerischen Regierung in Pretoria, Südafrika

Das neue Kanzlei- und Botschaftsgebäude für die algerische Regierung in Pretoria (eine der drei Hauptstädte Südafrikas, die als Sitz der Exekutive der Regierung und als Gastgeber aller ausländischen Botschaften des südlichen Afrikas dient) zeichnet seine Architektur und sein Interieur aus Referenzen aus Nordafrika.

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Das Gebäude soll laut Architekt uralte afrikanische und persische Prinzipien wie passive Belüftung und Verdunstungskühlung, dekorative Verschattung, günstige Gebäudeorientierung vor Ort, Wassernutzung und Grauwassermanagement in Kombination mit porösen Oberflächen zu einem a wahrhaft nachhaltiges algerisches Wahrzeichen.

In Bezug auf Sicherheit und Privatsphäre trennen und verbinden zwei Kernachsen von Nord nach Süd und von Ost nach West die privaten und öffentlichen Funktionen des Botschaftsgebäudes. Der öffentliche Eingang befindet sich auf der Ostseite des Gebäudes und führt durch das Gelände und mündet auf der Westseite in einen Skulpturengarten, während die Nord-Süd-Achse ausschließlich dem Botschaftspersonal zur Verfügung steht.

Visuelle Verbindung und Transparenz zwischen den öffentlichen und privaten Korridoren werden durch den Einsatz von dekorierten Screens geschaffen.

Die algerische Architektur wurde bei der Gebäudegestaltung durch ausgenutzt; die Verwendung natürlicher Materialien wie Beton und Holz, um historische Lehmbauten und Tempel nachzuahmen; An der Süd- und Westfassade wurde durch schräge Betonwände die Illusion dicker, massiver Wände wie in der Wüstenarchitektur geschaffen.

In die massiven Mauermassen wurden auch kleine Fenster eingearbeitet, die für die nordafrikanische Wüstenarchitektur charakteristisch sind; leichte Bildschirme, die sich von historischen kulturellen Mustern inspirieren lassen; und offene Höfe, die von Trennwänden definiert und umgeben sind, um reiche und strukturierte geschützte Räume mit Wasserspielen und gepflegten Gärten zu schaffen, wurden ebenfalls in das Design einbezogen.

Die Landschaftsgestaltung auf dem Projektgelände setzt die Erkundung des gepflegten, befahrbaren Gartens fort. Die Ost-West-Achse wird durch die Nutzung von zwei Baumalleen auf beiden Seiten verstärkt, die vom öffentlichen Parkplatz bis zum privaten Foyer des Westblocks führen. Die Nutzung dieser Baumgassen definiert die Grundstücksachse klar und betont die Haupteingänge.

Im zentralen und westlichsten Teil des Geländes sind jeweils ein formaler Garten und ein informeller Naturgarten vorgesehen. Aufgrund der Größe des Naturgartens könnte er als Feuchtgebiet genutzt werden, um Grauwasser zur Wiederverwendung zu filtern und zu recyceln.

Projektteam

Client: Algerische Regierung

Entwickler: Feenstraße

Architekt: Boogertman + Partner 

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