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Der Bau einer 50-MW-PV-Anlage in Carmona, Spanien, beginnt

Bau einer 50 MW PV-Anlage in der Stadt Carmona, Provinz Sevilla, Spanien von Endesa über seine Tochtergesellschaft Enel Green Power Spanien hat begonnen. Der Bau der PV-Anlage „Los Naranjos“, die bis Ende 2020 abgeschlossen sein soll, wird eine Investition von 30.9 Mio. USD beinhalten.

Die PV-Anlage

Los Naranjos wird aus 128,520 PV-Modulen mit jeweils 340 Wp [1] bestehen. Für den Betrieb der Anlagen wird Endesa über EGPE 9 Schaltstationen, ein Umspannwerk und ein 4.5 km langes unterirdisches Kabelnetz bauen. Die Anlage wird voraussichtlich Ende 2020 in Betrieb gehen und nach ihrer Inbetriebnahme etwa 100 GWh pro Jahr produzieren, wodurch die Emission von etwa 67,000 Tonnen CO2 in die Atmosphäre pro Jahr vermieden wird.

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Seit Ende 2019 baut EGPE in Carmona eine weitere 50-MW-PV-Anlage „Las Corchas“, in die 32.9 Mio. USD investiert werden sollen. Diese beiden Anlagen sind die bislang größte in Andalusien entwickelte PV-Anlage des Unternehmens mit einer Gesamtleistung von rund 100 MW.

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Dekarbonisierung des Erzeugungsmix bis 2050

Der Bau dieser erneuerbaren Kapazität ist Teil der Strategie von Endesa, den Erzeugungsmix bis 2050 vollständig zu dekarbonisieren. Basierend auf dem aktuellen Strategieplan des Unternehmens ist das Ziel, bis 10.2 eine installierte erneuerbare Kapazität von 2022 GW zu erreichen, verglichen mit 7.4 GW im Jahr 2019, einschließlich der 879 MW im Rahmen der Auktionen 2017, für eine Gesamtinvestition von 4.2 Mrd. USD.

Diese Anlagen werden nach nachhaltigen technischen Kriterien gebaut, wobei das Modell „Nachhaltige Baustelle“ von Enel Green Power angewendet wird. Dieses Modell sieht die Installation von PV-Modulen vor, um einen Teil des Energiebedarfs während der Bauarbeiten und Wassersparmaßnahmen durch die Installation von Ablagerungen und Regensammelsystemen zu decken. Nach Abschluss der Arbeiten werden sowohl die PV-Module als auch die Wassersparausrüstung der Stadt zur öffentlichen Nutzung gespendet. Diese Initiativen wurden vom spanischen Ministerium für ökologischen Wandel (MITECO) im Rahmen der Klimaprojekte 2018 als nachhaltige technische Maßnahmen aufgenommen.

Endesa verwaltet derzeit über EGPE über 7,438 MW erneuerbare Kapazität in Spanien. Davon entfallen 4,701 MW auf konventionelle Wasserkraft und die restlichen 2,737 MW auf Windkraft (2,292 MW), Solarenergie (352 MW), Mini-Wasserkraft (79 MW) und andere erneuerbare Energiequellen (14 MW).

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