Jordaniens Wassersektor-Effizienzprojekt unterzeichnet Vereinbarung mit der Weltbank

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Jordaniens Water Sector Efficiency Project hat offiziell eine Finanzierungsvereinbarung über 250 Millionen US-Dollar mit der Weltbank unterzeichnet. Die Vereinbarung wurde zwischen Zina Toukan, der Ministerin für Planung und internationale Zusammenarbeit des Landes, und Jean-Christopher Carret, Landesdirektor der Nahost-Abteilung der Weltbank, unterzeichnet.

Offiziellen Berichten zufolge sieht die Vereinbarung des Projekts 200 Millionen US-Dollar in Form von zinsgünstigen Krediten der Internationalen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung vor. Daneben 50 Millionen US-Dollar an Zuschüssen aus der Global Concessional Financing Facility (GCFF). Seit seiner Einführung im Jahr 2016 bietet der GCFF vergünstigte Finanzierungen, insbesondere für Länder mit mittlerem Einkommen, die eine große Anzahl von Flüchtlingen aufnehmen. Daher hat das Projekt den Schwerpunkt auf Gebiete mit einem höheren Flüchtlingsaufkommen gelegt. Insgesamt wird dies sowohl der Aufnahmegemeinschaft als auch den Flüchtlingen Vorteile bringen. 

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Schwerpunkt des jordanischen Projekts zur Effizienzsteigerung im Wassersektor

Derzeit gilt Jordanien als eines der Länder mit der größten Wasserknappheit weltweit. Berichten zufolge stehen dort jährlich nur 97 m3 Wasser pro Kopf zur Verfügung. Bis 2040 werden die Wasserressourcen pro Kopf voraussichtlich um 30 % zurückgehen. Daher und im weiteren Sinne zielt das Projekt speziell darauf ab, die Wasserkrise in der Region anzugehen und abzumildern. Ziel des jordanischen Wassersektor-Effizienzprojekts ist es, die Wasserverteilung zu sanieren und Dürremanagementsysteme zu verbessern. Darüber hinaus werden Ausschussraten gesenkt und die Effizienz gesteigert. Insgesamt zielt das Projekt zur Effizienzentwicklung im Wassersektor auch darauf ab, die Wasserverlustraten auf unbestimmte Zeit zu reduzieren. Darüber hinaus ist es bestrebt, die Kosten für die Wasserlieferung an Pumpstationen zu senken.

Als sie über das Projekt sprach, sagte Zina Toukan, dass es der jordanischen Regierung erheblich dabei helfen werde, ihre Prioritäten zu erreichen. Der Minister betonte daher, dass das Projekt einen großen Beitrag dazu leisten werde Vision der wirtschaftlichen Modernisierung 2023–2025. Darüber hinaus zeigte sich Zina erfreut über die Partnerschaft zwischen der Weltbank und Jordanien. 

Jordaniens Projekt zur Effizienzsteigerung des Wassersektors sei eine Investition zur Verbesserung der finanziellen Nachhaltigkeit, sagte der Landesdirektor der Weltbank. Carret sagte weiter, dass dies die Widerstandsfähigkeit Jordaniens gegenüber Klimaschocks stärken und stärken werde.